Die Straßenkatzen hungern und frieren, benötigen dringend Futterspenden

Viele der von uns seit Jahren versorgten Straßenkatzen und die Wildlinge hungern. Wir haben in diesem Jahr keinen Winterfuttervorrat anschaffen können, leben von der Pfote in den Mund. Zu hoch waren die Tierarztrechnungen von kranken und oder verunfallten Straßenkatzen im laufenden Jahr. Kosten von kranken Katzen hier im Asyl, Bauernkatzen die in großer Not waren und denen wir geholfen haben, Kosten für Medikamente u.v.m. Der letzte Winter war lang. Dieser Winter wird nicht besser, im Gegenteil, es sollen Schneefälle größeren Ausmaßes kommen. Und es werden schon in den nächsten Tagen wieder Temperaturen von unter minus 10 Grad erwartet. Von den über 300 Strassenkatzen werden derzeit nur noch ca. 120 - 150 Wildlinge regelmäßig mit Futter versorgt.
Wir mussten in diesem Herbst bereits die am weitesten entfernten Futterstellen schließen. Weitere werden folgen müssen. Daher suchen wir ganz dringend Futterspenden, um wenigstens gelegentlich noch Futter auch an die anderen Stellen bringen zu können. Die Wildlinge und die Straßenkatzen brauchen unsere Hilfe!

Die Straßenkatzen und die Wildlinge leiden besonders unter dieser Situation, wenn sie auch noch hungern müssen, sind die geschwächten Tiere zudem anfälliger für jede Art von Krankheiten. Die Tiere können nichts für ihr Schicksal, das der Mensch zu verantworten hat. Meist in Gruppen oder einzeln versuchen sie zu überleben. Sowohl Wildlinge, als auch Straßenkatzen vermehren sich stark.

Wildlinge wurden freigeboren, kennen den Kontakt zum Menschen nicht, oder nur durch Fütterungen kommen sie etwas näher an den Menschen heran. Man kann sie nicht zähmen oder einsperren, sie lassen sich auch nicht anfassen um sie zu streicheln Selbst die kleinsten Katzenkinder sind sehr wild und nicht zu zähmen. Nachts schleichen sie durch Hinterhöfe, Firmengelände, Friedhöfe, Kasernen und Abbruchhäuser, immer auf der Suche nach Futter, ebenso die Straßenkatzen. Sie durchstöbern Abfalleimer oder Abfallsäcke nach fressbaren. Oft bei Gasthöfen usw. reißen sie die Plastiksäcke auf und sorgen so für großen Ärger. Aber sie bringen dort auch ihre Jungen zur Welt, oft der Witterung ausgesetzt.

Straßenkatzen sind entlaufene oder verstoßene Katzen, gestohlene Tiere oder auch ehemalige Bauernkatzen. Wenn man ihr Vertrauen hat, kann man sie streicheln. Einigen Straßenkatzen konnten wir schon ein neues Zuhause vermitteln. Andere kamen auf einem Bauern- oder Reiterhof unter, wo sie gut versorgt werden. Sie waren froh und dankbar einen Platz gefunden zu haben. Allerdings benötigt eine ehemalige Straßenkatze fast immer Freigang. Ausnahmen gibt es selten. Manche sind auch mit einem gesicherten Auslauf oder Balkon zufrieden.

Beide, ob Wildlinge oder Straßenkatzen vermehren sich stark. Schon mit ca. 5 Monaten werden sie geschlechtsreif. Der Nachwuchs ist oft schon in kürzester Zeit schwer erkrankt. Bei Seuchen sind die Kleinen zum Tod verurteilt. Es ist dann aber ein langes Siechtum, und ein qualvoller Tod, wenn sie keine tierärztliche Behandlung (für die es oft schon zu spät ist) oder die erlösende Euthanasie bekommen. Neugeborene erkranken oft bereits nach wenigen Tagen an Schnupfen oder den Atmungsorganen, haben vereiterte Augen was nicht selten eine totale Erblindung zur Folge hat. Ausserdem stecken sie andere Artgenossen an. Krankheit und Sterben beginnen aufs Neue, ein Teufelskreis.
Einzige Möglichkeit diesen Teufelskreis zu durchbrechen sind Kastrationen, die wir auch im Sommer durchführen lassen, soweit es uns finanziell möglich ist. Denn wir erhalten keinerlei Zuschüsse und müssen alles alleine finanzieren. Die Katzen werden mit Lebendfallen, die ständig kontrolliert werden eingefangen und zur Kastration gebracht. Die Katzen werden tätowiert, um sie so als kastriert zu kennzeichnen. Danach werden sie wieder freigelassen. In den Revieren dieser freilebenden Katzen gibt es feste Fütterungsstellen. Im Winter sind oft je nach Wetterbedingungen und Ort, zwei Fütterungen am Tag nötig. Ein kräftiger, gesunder Bestand dieser Katzengruppen ist von großer Wichtigkeit. Genauso wie die Kastration der gesamten Bestände. Nachdem aber immer wieder neue Katzen zulaufen, sind ständige Kastrationsaktionen nötig. Auf unserer Help-Shop Seite können Sie ohne weitere zusätzliche Kosten, Futter- oder Kastrationsanteile ab 1,00€ für die Wildlinge kaufen. Aber auch für dringende private Notfälle, wenn Mensch und Tier schuldlos in Not geraten sind.


Wie Sie sonst noch den Tieren helfen können?

(Teil)Patenschaften ab 5,00 monatlich (jederzeit kündbar) für nicht mehr vermittelbare Asyltiere (wg. Alter, chronische Krankheiten, Behinderungen, psych. Problemen usw), Futterspenden für die Tiere von unverschuldet in Not geratenen Menschen. Geldspenden für deren Tierarztkosten, jeder Cent zählt. Siehe z.B. Fall Kater Cicco. Teilpatenschaften für Wildlinge. Einkauf in unserem Help-Shop Neu- und Handarbeitswaren für Mensch und Tier. Sporadische Einstellungen neuer Waren. Katzenbettchen, Kissen, Baldrian- oder Katzenminzekissen, 3d Karten auch Wunschanfertigungen möglich – für jede Gelegenheit, Taschen, Schreibwaren u.v.m. Erlös geht zu 100% an unsere Tiere in Not.

Während die Menschen im Warmen bald Weihnachten feiern, frieren und hungern die Strassenkatzen. Viele sind bereits krank, brauchen dringend Medikamente oder tierärztliche Behandlungen. Alle leiden große Not. Die Straßenkatzen in der Stadt haben noch weniger Möglichkeiten, Unterschlupf zu finden, wo sie die eisigen Nächte verbringen können. Aber auch auf dem Land werden sie verjagt wenn sie sich in Scheunen nieder lassen wollen. Ohne unsere Hilfe haben diese Tiere keine Lobby. Fordern Sie kostenlose Info an, wenn Sie sich näher informieren möchten. Oder lesen Sie unsere Berichte, auch im Archiv.
Futterkauf (Lieferung ab 19.- portofrei) können Sie direkt an uns liefern lassen. Bestellen Sie über einen unserer Links, so bekommen wir auch noch eine kleine Provision von zooplus oder Fressnapf zusätzlich.

Bericht und Fotos: © Paula Hesele 20.12.10

Aktualisiert (Dienstag, den 21. Dezember 2010 um 10:38 Uhr)