Ein paar Worte über unsere Tätigkeit

Im Mai 1994 wurde unser Verein und das heutige Tierasyl in Kemmern gegründet. Bereits seit 1985 wurden Tiere privat aufgenommen, gepflegt und in gute Hände vermittelt. Hunderte von Tieren gingen seit dieser Zeit durch meine Hände. Zumeist müssen wir uns aber auf Katzen, Nager und Vögel aus Platzgründen beschränken.



Wir helfen allen Tieren in Not...

haben aber überwiegend mit Katzen zu tun. Wir hatten schon mehrere Kastrationsaktionen bei den Wildlingen und den Bauernkatzen. Wenn es irgendwie finanziell machbar ist, findet mindest eine Aktion jährlich statt. Außerdem werden regelmäßig Katzen, besonders Katzenkinder bei Landwirten betreut. Diese sind meist verwurmt, verfloht und haben die Ohren voller Milben. Von den vereiterten Augen ganz zu schweigen. Der Katzenschnupfen tut sein übriges. Besonders schlimm ist es im Herbst.

Hier versuchen wir aufzuklären und übernehmen auch die Kastration der Mutterkatze, wenn es aus Kostengründen vom Besitzer verweigert wird . Denn die Kleinen werden meist, wenn die Mutterkatze nicht besonders vorsichtig war und diese nicht gut versteckte, ersäuft, erschlagen oder auch die Kleinen in den Sack gesteckt und mit dem Traktor überfahren. Immer und überall das gleiche Tierleid.


Winterfütterung der Streunerkatzen

In jedem Winter füttern wir verwilderte Katzen. Das beginnt meist im Spätherbst, damit sie sich an ihre Futterplätze gewöhnen. Da wir verschiedene Futterstellen haben und täglich bis zu 150 Katzen und mehr versorgen (je nach Witterung), suchen wir dringend Futter- und Sachspenden. Tierarztkosten für Streuner und Co, sie wachsen uns langsam über den Kopf. Die Medikamentenkosten sind sehr hoch, da wir diese Tier auch entwurmen und entflohen. Aber auch für die kranken oder verunfallten, durch den Tierarzt behandlungsbedürftigen Tiere, entstehen hohe Kosten.

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Wir kümmern uns das ganze Jahr über um etwa 300 wildlebende Katzen, die ausgesetzt oder von Höfen verjagt wurden und sich nun ungehindert fortpflanzen. Hinzu kommen jedes Jahr noch unerwünschte “Weihnachtsgeschenke”, die man dann auch einfach in Wald und Feld “entsorgt”. Trotz aller Aufklärung findet das immer noch statt! Natürlich werden sie auch gefangen und kastriert, denn nur füttern hilft nicht wirklich! Sie werden danach wieder ausgesetzt, weil die meisten so sehr verwildert sind, dass sie im Haus nicht mehr gehalten werden können.

Wenn man Glück hat und die Babies rechtzeitig findet, kann man diese noch zähmen, so wie die auf unserer Vermittlungsseite. Nicht alle haben das Glück und werden so intensiv betreut wie auf unseren Futterstellen. Viele Futterstellen befinden sich weit ab von den Orten und selbst dort werden die von uns aufgestellten Unterstände zerstört oder gestohlen, so dass die Tiere nichtmal irgendwo unterkriechen können, wenn das Wetter sehr schlecht wird. Auch wird regelmässig das für die Nachzügler stehengelassene Trockenfutter einfach gestohlen.

Deshalb - halten Sie bitte die Augen offen und wenn sie etwas dergleichen beobachten, melden Sie es dem zuständigen Tierschutzverein!



Wildlinge - eine unserer Futterstellen

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...wo sich Frau P. liebevoll um alle kümmert. Sie haben Unterschlupfmöglichkeiten und ein Dach über dem Kopf. Gefüttert wird selbstverständlich auch. Es ist alles sehr ordentlich und sauber!




Wildlinge - eine andere Futterstelle

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...wo sich Alfred zusammen mit uns darum kümmert. Die kurz nach der Aufstellung bereits verschwundene Hütte ist mittlerweile wieder aufgetaucht und wird gerne benutzt. Auch dürfen sie zu Alfred ins Haus, wenn sie möchten. Leider fing es jetzt wieder an, dass jemand den Katzen das Futter mit Waschmittel versetzt und sie mit Eimern voller Wasser überschüttet. Wir werden der Sache wieder nachgehen, da die Dame uns ja bereits bekannt ist, und werden das Vorgehen abstellen!
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Aktive Tierhilfe e.V. Bamberg